Ihr Kompetenzzentrum für Osteopathie und Naturheilkunde

 

Die Osteopathie bietet in Abhängigkeit von der individuellen Situation und Diagnose des Patienten eine eigene Therapieform oder auch eine sinnvolle Ergänzung mit anderen Therapien wie z.B. von der hochschulmedizinischen Maßnahmen, Homöopathie, Physiotherapie, Psychotherapie, Zahnheilkunde und Kieferorthopädie, neurophysiologischer Entwicklungsförderung von Kindern. Den Zugang zum Patienten findet ein/e Osteopath/in über die Hände (manuell). Die Anwendung von Arzneimitteln oder eine psychologische Gesprächsführung gehören im Wesentlichen nicht zum Spektrum osteopathischer Therapie.

Behandelt man symptombezogen nur die Schmerzen und nicht deren Ursachen, kehren die Rückenschmerzen oft wieder. Daher sucht die Osteopathie nach den Ursachen der Beschwerden, die weit ent fernt von der Wirbelsäule überall im Körper liegen können. Ihr Osteopath kennt die möglichen Zusammenhänge zwischen Rückenschmerzen und Funktions störungen in anderen Körperregionen genau. Dies erlaubt ihm eine andere Betrachtungsweise der Beschwerden. Mit seinen Händen sucht er den gesamten Körper nach Spannungen im Gewebe ab, um Aufschluss über die individuellen Schmerz ursachen des Patienten zu erhalten. Oft lassen sich diese Funktionsstörungen als Bewegungs einschränkungen ertasten. Diese versucht der Osteopath sanft zu lösen und die Funktion der betroffenen Struktur wiederherzustellen. So können die Selbstheilungskräfte des Körpers wieder wirken und werden die damit einhergegangenen Rückenschmerzen oft gelindert oder ganz behoben.

Quelle: bv-osteopathie.de 

Osteopathie bei Rückenschmerzen?

 

Forschungsergebnisse zur osteopathischen Behandlung von Rückenschmerzen

• Bei akuten und subakuten Nackenschmerzen sind Behand lungen an der Wirbelsäule oder angeleitete Übungen für zu Hause effektiver als Medikamente. (Bronfort et al. 2012. In: Annals of internal medicine, 156.)

• Bei Nackenschmerzen wirken sich Manipulationen und Mobilisationen positiv auf Schmerz, Funktion und Patientenzufriedenheit aus. (Gross et al. 2010. In: Manual Therapy, 15.)

• Bei Schwangeren im letzten Trimester verringert Osteopathie signifikant die Rückenschmerzen. (Licciardone et al. 2010. In: American Journal of Obstetrics & Gynecology, 202(43).)

• Bei chronischen, nicht-spezifischen Nackenschmerzen verringert Osteopathie signifikant die Schmerzintensität. (Schwerla et al. 2008. In: Forschende Komplementärmedizin, 15(3).)

• Schmerzen im unteren Rücken verringern sich kurz-, mittelund langfristig signifikant durch Osteopathie gegenüber Scheinbehandlungen bzw. keiner Behandlung. (Licciardone et al. 2005. In: BMC Musculoskeletal Disorders, 6.)

• Subakute Rückenschmerzen werden innerhalb der ersten sechs Monate durch osteopathische Wirbelsäulen Manipulation gegen über der Standardtherapie signifikant verringert. (Williams et al. 2003. In: Family Practice, 20(6).)

 

 Was ist Osteopathie? 

 

Der Ansatz der Osteopathie ist einfach: Leben zeigt sich in Form von Bewegung. Dort wo Bewegung verhindert wird, macht sich Krankheit breit. Die Osteopathie kennt alle kleinen und großen Bewegungen und Funktionen des menschlichen Körpers. Sie hilft Bewegungseinschränkungen aufzuspüren und zu lösen.

Die Osteopathie bietet ergänzend zu der Schulmedizin eine ganze Reihe von zusätzlichen Möglichkeiten zum Wohle des Patienten beizutragen.

So betrachtet die Osteopathie den Patienten immer in seiner Gesamtheit. Der Osteopath beschäftigt sich nicht nur mit der Behandlung einzelner Symptome, sondern will immer die Ursachen von Beschwerden aufspüren und erfolgreich beheben.

Die Osteopathie bietet in Abhängigkeit von der individuellen Situation und Diagnose des Patienten eine eigene Therapieform oder auch eine sinnvolle Ergänzung mit anderen Therapien wie z.B. von der hochschulmedizinischen Maßnahmen, Homöopathie, Physiotherapie, Psychotherapie, Zahnheilkunde und Kieferorthopädie, neurophysiologischer Entwicklungsförderung von Kindern. Den Zugang zum Patienten findet ein/e Osteopath/in über die Hände (manuell). Die Anwendung von Arzneimitteln oder eine psychologische Gesprächsführung gehören im Wesentlichen nicht zum Spektrum osteopathischer Therapie.

Zweck einer Osteopathiebehandlung ist nicht die Bekämpfung einer Krankheit oder eines Symptoms. Ziel ist es vielmehr - die Funktionsstörungen und Blockaden, die eine Krankheit herbeiführen, begünstigen oder aufrechterhalten, zu lösen und so dem Körper zu helfen, Gesundheit wiederzuerlangen. 

Die osteopathische Forschung in Deutschland wird von der Akademie für Osteopathie e.V. (AFO) organisiert. Sie betreut Osteopathen, die eine D.O.-Arbeit schreiben wollen und verwaltet auch die veröffentlichten Ergebnisse dieser Studien. Sie finden hier eine Liste der Erkrankungen und Themen, die bisher in den abgeschlossenen D.O.-Arbeiten in Deutschland untersucht wurden. Abstracts zu vielen Studien finden Sie auf den Seiten der AFO: www.osteopathie-akademie.de.